Beate Pfefferkorn

Elementaris – kunstvoller Schmuck aus farbigem Porzellan

Bei Elementaris von Beate Pfefferkorn entstehen atemberaubende Kunstwerke aus feinem Porzellan – und sie können als Schmuck getragen werden.

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Fühlt sich fast herbstlich an, dieser verregnete Tag Ende Mai 2019 als ich Beate Pfefferkorn, die Porzellan-Schmuck-Designerin in ihrem Atelier in Dresden Cotta besuche.
Momentan ist das Haus wegen Sanierungsarbeiten eingerüstet und der einladende Charme des kleinen Eckladens kommt von aussen kaum zur Geltung. Doch innen ist es warm und gemütlich, es gibt viel zu entdecken und bestaunen und vor allem begrüßt mich Beate herzlich in ihrem kleinen Reich.
Bevor sie selbst hier eingezogen ist, war der Laden eine kleine Galerie, die die Designerin schon damals mochte. Zur Freude der Vorbesitzerin, konnte Beate die Räume übernehmen und mit neuem Leben füllen.

Im vorderen Bereich gibt es neben den Kreationen von Elementaris auch viele weitere Produkte, die befreundete Handwerker und Künstler herstellen und hier verkaufen. Auch ein kleiner Arbeitsbereich mit vielen Werkzeugen und Utensilien ist im Laden eingerichtet.
Durch einen unscheinbaren Durchgang gelangt man nach hinten, wo sich weitere Räume anschließen. Dort lagern unter anderem Rohmaterialien, fertige Schmuckstücke und der Brennofen wartet darauf, hunderte kleiner Einzelteile aus farbigem Porzellan bei über 1250 Grad Celsius zu brennen. Das sind die Elemente, von denen sich der Marken-Name „Elementaris“ ableitet. Außerdem scheint das Schmücken an sich ein elementares menschliches Bedürfnis zu sein, sagt Beate.

Je nach Größe und From des Schmuckstücks, das sie gerade in Handarbeit herstellt, rollt, stanzt, walzt oder gießt sie unzählige dieser teilweise winzigen Bestandteile, die sie später, nach dem sie gebrannt sind, in sich immer wiederholenden Arbeitsschritten zu einem großen Ganzen zusammen setzt. Dabei entstehen mystische Meisterwerke in weiß und gold oder in zarten Farbverläufen von Lachstönen oder pastellenem Blau. Jedes Stück ist ein unvergleichliches Unikat, wie die Trägerin, für die Beate ihren Schmuck produziert.

Schon im Alter von 12 Jahren wußte die heutige Schmuckdesignerin, dass sie später einen kreativen Beruf lernen würde. Damals nahm sie an einem Schüler-Sommercamp der Burg Giebichenstein in Halle teil und konnte dort eine Woche lang mit verschiedensten Materialien experimentieren und sich ausprobieren. Das beeindruckte sie so nachhaltig, dass sie die Jahre bis zum Abitur dafür nutzte, ihre künstlerischen Fähigkeiten auszubauen und bewarb sich bereits mit 17 Jahren an der Burg – erfolgreich.
Nach acht Jahren beendete sie das Studium 2010 mit Diplom und kehrte dann in ihre Heimatstadt Dresden zurück, wo sie fortan im eigenen Atelier an wechselnden Orten arbeitete.

Mit ihrer Arbeit konnte Beate Pfefferkorn bereits mehrere Preise gewinnen, unter anderem schon 2013 den zweiten Platz des Hessischen Staatspreises für das deutsche Kunsthandwerk und 2020 den German Design Award.
Außerdem wurden Ihre Werke in verschiedenen Ausstellungen gezeigt. Neben vielen Städten in Deutschland war sie auch in Wien, London, New York sowie in den Niederlanden, Norwegen, China und Kanada mit eigenen Schmuckstücken vertreten.
Kaufen kann man den Schmuck von Beate direkt bei ihr im Laden in Dresden oder auf vielen Messen und Märkten, wo sie regelmäßig anzutreffen ist.

Weitere Infos findest Du unter: www.elementarisbypfefferkorn.de

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