Arielle Kohlschmidt

Raumpionierstation für naturhungrige Städter

Als gebürtiges Stadtkind, lebt Arielle heute in einem Hundertseelen-Dorf an der deutsch-polnischen Grenze und berät viele landlustige Städter auf deren Weg ins Landleben.

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In nur knapp zwanzig Auto-Minuten entlang der Neiße Richtung Görlitz erreiche ich das kleine Paradies, dass Arielle Kohlschmidt und ihr Partner Jan Hufenbach sich in Klein Priebus geschaffen haben. Es ist nicht zu verfehlen, das farbenfrohe Haus vor dem ein altes, knallrotes Feuerwehrfahrzeug parkt. Das ist ihr Raumpionier-Mobil mit dem die zwei regelmäßig unterwegs sind, um ihrer Mission nachzugehen.

Denn wenn sie nicht gerade selbst Veranstaltungen wie die „Landebahn für Landlustige“ organisieren, sind sie gern gesehene Gäste bei zahlreichen Events, wie beispielsweise Meetups in den Großstädten der Republik. Dort teilen sie ihren umfassenden Erfahrungsschatz mit naturhungrigen Städtern, vermitteln Kontakte in ihr weitreichendes Netzwerk, berichten über Stadtflucht und das Leben auf dem Land mit all seinen Vor- und Nachteilen.

Für ihr Engagement als Raumpioniere haben sie mittlerweile zahlreiche Auszeichnungen und Förderpreise erhalten.

Ein klarer Vorteil des Landlebens ist die direkte Nähe zur Natur, wie ich bei jedem meiner Besuche bei Arielle immer wieder feststellen darf. Diesmal gehen wir gemeinsam durch das kleine Türchen am hinteren Ende des üppig grünen Gartens und überqueren den Neiße-Radweg, der hier buchstäblich direkt vor der Haustür vorbei führt. Von hier aus hört man schon das Rauschen und nach nur etwa hundert Metern, quer über eine Wiese, auf der Rinder grasen, stehen wir direkt am Fluss. Hier im Grenzgebiet an der Neiße, einen Steinwurf von Polen entfernt, gibt es nichts außer Wind in den Baumkronen und über Feldern, mattgüldenes Schilfdickicht und Vögel in den Wolken. Es herrscht totale Abgeschiedenheit und für Arielle unendliche Freiheit und innere Ruhe. 

Sie ist glücklich hier und möchte nach mittlerweile zehn Jahren das Leben auf dem Land nicht mehr eintauschen gegen das in der Stadt, wo sie geboren und aufgewachsen ist und immer diese Sehnsucht nach mehr in sich hatte.

Dass die beiden dann hierher in die Oberlausitz kamen, lag neben dem Ruf der Natur auch daran, dass sie beruflich immer mehr Aufträge aus der Region bekamen. Denn ihren Lebensunterhalt verdienen Arielle und Jan zum einen mit ihrer Kreativ-Agentur Blendwerck und arbeiten beispielsweise für die Stiftung Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau und viele weitere Kunden in verschiedenen Branchen.

Zudem hat Arielle über die Jahre ihr Wissen und ihre Erkenntnisse im Bereich Yoga und Meditation beständig erweitert und gibt dazu Workshops wie „Intuition und klare Entscheidungen“ oder Meditation für innovatives Denken.

Wenn Du selbst Lust auf Land hast oder Dich für einen Yoga- oder Meditationskurs mit Arielle interessierst, findest Du dazu weitere Informationen auf den folgenden Seiten.

http://www.raumpioniere-oberlausitz.de

http://www.meditation-trainer.de

https://www.blendwerck.de/kontakt.html

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